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Futterautomat: Smart Pet Feeder

Auf der Suche nach dem Alleskönner

Grundsätzlich bin ich ja aus verschiedenen schon mehrfach erläuterten  Gründen für Nassfutter. Trotzdem kommt es ab und zu vor, dass wir mal länger als üblich weg sind und unseren Miezen dann gerne einen kleinen Snack als Zwischenverpflegung geben möchten. 

Das Problem ist aber, wenn wir morgens bereits das Trockenfutter hinstellen, ist es ratzfatz weg gefressen und das Nassfutter daneben bleibt dann stehen und wird dabei nicht frischer. Es muss also ein Futterautomat her. Ich habe schon von Automaten gehört, die per Handy steuerbar sind. Heutzutage lässt sich ja bereits der halbe Haushalt über das Handy steuern: das Sound System, die Beleuchtung, die Fensterläden und was sonst noch alles. Wieso also nicht auch den Futterautomaten für die Katze und den Hund. Tolle Idee!

 

 

Mein Mann, der sich sowieso für allerlei technische Gachets begeistern lässt, hat sich also im Internet auf die Suche nach einem geeigneten Gerät gemacht und ist dabei auf den Smart Pet Feeder von Petwant gestossen. Dieses Gerät ist sogar mit einer Kamera ausgestattet. Die Fütterungszeiten können also über eine App auf dem Handy eingegeben werden und ich kann dann über die Webcam zuschauen, wie mein Liebling am fressen ist und ihn dabei sogar filmen. Zudem gibt es einen Lautsprecher, über welchen ich mit dem Tier "kommunizieren" kann. Natürlich wurde das Wundergerät sofort bestellt.Da der Lieferant nicht in die Schweiz liefert, mussten wir das Paket an unsere Deutschland Lieferadresse schicken lassen. Dank kurzer Lieferzeit, konnten wir das Geräte aber schon nach wenigen Tagen auspacken und testen.

Der Automat im Test

Um das Gerät in Betrieb nehmen zu können benötigt man WLAN sowie ein Handy (funktioniert über Iphone oder Android). Der Automat kann über Stromkabel oder Batterien betrieben werden. 

Leider stellte sich schnell heraus, dass unser neuer Fütterungshelfer nicht hält was er versprochen hat. Die App konnte zwar einfach heruntergeladen, die Verbindung zwischen Handy und Automat hergestellt und die erste Fütterungszeit programmiert werden. Sobald der Fütterungszeitpunkt erreicht war, meldete das Geräte jedoch, dass es offline und eine Fütterung nicht möglich sei. Auch weitere Versuche sowie ein Neustart sowohl des Gerätes als auch des Iphones brachten keine Erfolge. Einige Recherchen im Internet zu den Fehlermeldungen zeigten, dass auch andere Anwender ähnliche Erfahrungen gemacht hatten. Von unzuverlässiger Funktion und verklemmten Futterbröckchen war die Rede. Ein weiterer Nachteil ist meiner Meinung nach, dass das Gerät nur von einem Nutzer gesteuert werden kann. Zudem fällt es bei einem WLAN oder Stromausfall gänzlich aus.

 

FAZIT: Tolle Idee, aber leider ist das Gerät noch nicht genügend ausgereift. Wer also auf einen zuverlässigen Futterautomaten setzen möchte, lässt vermutlich lieber die Finger von diesem High-Tech Gerät.

Wir sind auf der Suche nach einem neuen Super-Automaten. Inputs und Tipps sind sehr willkommen!

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